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HMB ohne Effekt bei trainierten Sportlern

Trainierte Sportler scheinen von HMB (beta-Hydroxy, beta-Methylbutyrat) nicht zu profitieren. Dies steht ganz im Gegensatz zu den Daten, die bei Trainingsneulingen gewonnen wurden. Hier zeigte sich ein besserer Kraftzuwachs mit 3 g HMB täglich. Eine neue Arbeit von Ransone et al. belegt jedoch erneut, dass der Trainingszustand eine wichtige Rolle spielt.

35 Footballspieler mit einem wöchentlichen Trainingspensum von etwa 20 Stunden wurden hierbei in einem so genannten Crossoverdesign untersucht. Das heißt ein Teil der Probanden erhält das Supplement, der andere ein Placebo. Nach einer "washout"-Phase wird dann gewechselt. Die Gruppe, die vorher das Supplement bekam, kriegt nun das Placebo und umgekehrt. Diese Art der Untersuchung gilt als besonders aussagekräftig. Genau auf diese Art und Weise wurde auch bei der hier zitierten Arbeit verfahren. Untersucht wurden die Auswirkungen einer vierwöchigen Supplementation mit 3 g HMB. Neben der genauen Körperzusammensetzung (Körpergewicht, Körperfett, Muskelmasse) wurden auch die Kraftleistungen beim Bankdrücken, der Kniebeuge und beim Reißen vor und nach der Phase der Supplementation verglichen.

Bei diesem sauberen Studiendesign zeigten sich keine Vorteile durch die HMB-Einnahme. Die Kraftleistungen veränderten sich nicht unterschiedlich in den beiden Gruppen. Auch die Körperzusammensetzung wurde durch HMB nicht beeinflusst.

Somit zeigen diese Daten erneut, dass Fortgeschrittene diese teure Nahrungsergänzung kaum in ihr Arsenal aufnehmen müssen.