Beta-Carotin
Funktion und Bedarf
Beta-Carotin stellt einerseits die Vorstufe für Vitamin A dar und schützt andererseits vor oxidativen Schäden. Antioxidanzien können so genannte freie Radikale (aggressive, sauerstoffhaltige Verbindungen) unschädlich machen. Freie Radikale gelangen durch die Nahrung und die Atemluft in den Körper, werden aber auch im Stoffwechsel gebildet. Sie können Körperzellen beschädigen oder zerstören und tragen zur Krebsentstehung bei. Beta-Carotin besitzt als Antioxidanz vermutlich Schutzfunktionen vor Krebserkrankungen, insbesondere des Atmungs- und Verdauungstraktes.
Aus Studien lässt sich eine gesundheitsfördernde Zufuhr von täglich 2 bis 4 mg Beta-Carotin für Erwachsene abschätzen.
Vorkommen in Lebensmitteln
Beta-Carotin ist nur in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Besonders viel findet sich in gelben, orangen oder roten Obst- und Gemüsesorten wie Karotten, Tomaten, Aprikosen, Papaya und Mangos. Auch tiefgrün gefärbte Gemüse wie Grünkohl, Brokkoli und Feldsalat enthalten viel Beta-Carotin.
Mögliche Mangelerscheinungen
Es gibt keine typischen Symptome eines Beta-Carotin-Mangels.
Versorgungslage
Die Zufuhr wird in Deutschland auf ca. 2 mg geschätzt. Aufgrund der positiven Eigenschaften ist eine Steigerung der Beta-Carotin-Aufnahme sinnvoll.