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Ascorbinsäure (Vitamin C)

Funktion und Bedarf

Vitamin C ist als Co-Faktor an verschiedenen Syntheseprozessen (z.B. Kollagen, Katechine, Carnitin) beteiligt. Außerdem spielt es eine wichtige Rolle als Antioxidans und schützt den Körper vor aggressiven, sauerstoffhaltigen Verbindungen (freien Radikalen). Außerdem begünstigt Vitamin C die Eisenaufnahme und hemmt die Bildung der krebserregenden Nitrosamine.

Auf Grund der vielfältigen Schutzfunktionen von Vitamin C berücksichtigt die Zufuhrempfehlung nicht nur den reinen Bedarf, sondern auch die prophylaktische Wirkung. Die Zufuhrempfehlungen betragen für Kinder (je nach Alter) 60 bis 90 mg Vitamin C, für Jugendliche und Erwachsene 100 mg pro Tag.


Vorkommen in Lebensmitteln

Die besten Vitamin C-Quellen sind frisches Obst (Sanddorn, schwarze Johannisbeere, Kiwi und Zitrusfrüchte) und daraus hergestellte Säfte. Auch Paprika, Brokkoli, Tomaten, Grünkohl, Kohlrabi und Blumenkohl enthalten viel Vitamin C. Auch Kartoffeln tragen zur Versorgung bei.


Mögliche Mangelerscheinungen

  • Skorbut (Erwachsene) = gestörte Kollagenbiosynthese mit Spontanblutungen und fehlender Wundheilung;
  • Moeller-Barlowsche Krankheit (Säuglinge) = gestörte Kollagenbiosynthese, erhöhte Blutungsneigung und Veränderungen von Knochen und Gelenken (rachitischer Säuglingsskorbut);
  • häufig tritt ein latenter Mangel mit Müdigkeit, Leistungsschwäche, Infektanfälligkeit und schlechter Wundheilung auf.